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Studienmodell 4: Elektromobilität



Quelle: Daimler AG

Der Marktanteil von Fahrzeugen mit elektrifizierten Antriebsstrang wird bis 2020 signifikant steigen. Welche Marktanteile die verschiedene Antriebstechnologien (Verbrennungsmotor, Elektroautos, oder hybride Antriebe) dabei erreiche werden, lässt sich aber noch nicht verlässlich einschätzen (McKinsey Deutschland, August 2009). Allgemein werden der Elektromobilität vor allem in den Städten glänzende Zukunftschancen eingeräumt, weil der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid gesenkt werden muss und zudem viele fossile Treibstoffe nicht unbegrenzt vorhanden sind. Bis dahin sind allerdings noch zahlreiche Fragen auf Technologie- und Kompetenzebene zu beantworten. Dabei geht es um die Auswahl geeigneter Antriebskonzepte, um die Schlüsselkomponenten Batterie und Elektromotor, um Batteriemanagement und Systemintegration, um die Leistungselektronik und um eine flächendeckende Versorgung mit elektrischer Energie. Ebenso wie die Elektrifizierung des Antriebs wird auch die Optimierung des Verbrennungsmotors verfolgt. Die deutsche Automobilindustrie und ihre Zulieferer werden große Anstrengungen unternehmen müssen, um ihre herausragende weltweite Stellung auch im Mobilitätsmarkt der Zukunft zu halten.

   

 

Inhalt

Das Studienmodell Elektromobilität bündelt die Kompetenzen unterschiedlicher Institute am KIT. Die Grundlagenausbildung im Bachelor-Studiengang und die Vorlesungen und Praktika im Masterstudiengang Elektromobilität befähigen Sie, sich schnell und erfolgreich in die neue, interdisziplinäre Thematik einzuarbeiten. Die Pflichtvorlesungen des Modelles decken daher die verschiedenen Aspekte der Elektromobilität ab: Energiewandler (Brennstoffzellen) und Energiespeicher (Batterien) sowie deren Modellierung (IAM-WET), der Aufbau einer Infrastruktur zur Energieübertragung (IEH), Komponenten und Systeme der Leistungselektronik (ETI), die Optimierung/Regelung von Antriebssystemen (IRS) und nicht zuletzt die Fahrzeugtechnik (FAST). Das Studienmodell wird durch vier Vorlesungsstunden (Elektromotoren) im Pflichtbereich erweitert, sobald von der neuen Professur für hybridelektrische Fahrzeuge eine entsprechende Vorlesung angeboten wird. Struktur Studienmodell

Pflichtfächer des Studienmodells 18

Vorlesung

Semester

SWS

LP* 

Batterien und Brennstoffzellen

WS

2+1

5

Leistungselektronik

SS

2+1

5

Optimierung dynamischer Systeme

WS

2+1

5

Energieübertragung und Netzregelung

SS

2+1

5

Numerische Methoden

SS

2+1

5

Hybrid und elektrische Fahrzeuge

WS

2+1

4

Grundlagen der Fahrzeugtechnik I

WS

4

8

Grundlagen der Fahrzeugtechnik II

SS

2

4

Batterien- und Brennstoffzellensysteme

SS

2+0

3

Entwurf elektrischer Maschinen (neu)

WS

2+1

4

Praktikum Batterien und Brennstoffzellen oder ein alternatives Praktikum nach Absprache mit dem Modellberater

 WS

0+4

6

   Summe  34  53

 *Die Leistungspunkte gelten ausschließlich für Studierende ab Ersteinschreibung Master ab dem SS2015.

 

Eine Zusammenstellung der wählbaren Modellfächer finden Sie in der Modellbroschüre. Die Wahlfächer können in Absprache mit dem Modellberater entsprechend Ihren Wünschen ergänzt werden.