Geschirmte Ankopplung bei TE-Messungen an Kabeln

  • Forschungsthema:Kabeldiagnostik
  • Typ:Studien- oder Diplomarbeit
  • Betreuung:

Beschreibung

Motivation

Zur Verbesserung der Messdatenqualität bei Vor-Ort-Messungen an Kabelstrecken, sollen schirmende Maßnahmen untersucht und an einem vorhandenen Kabelmesssystem umgesetzt werden. Variierende Störumgebungen je nach Messort und  ‑anordnung, sowie Koronaentladungen am Kabelanfang und ‑ende erschweren die Datenauswertung von Kabel-Teilentladungsmessungen (TE-Messungen) mitunter erheblich. Die Ankoppeleinheit – Bindeglied zwischen Prüfling (Kabelstrecke), Prüfspannungserzeugung und TE-Messeinrichtung – deren Anschlussleitungen und Messleitung, sowie die ungeschirmten Kabelendverschlüsse des zu prüfenden Kabels können als Empfänger für Störsignale wirken.

schirmung
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Aufgabenstellung

In einer vorangegangenen Arbeit wurde eine Schirmanordnung ausgelegt und konstruiert. Kernstück der Anordnung ist der Koppelkondensator zur Auskopplung der hochfrequenten TE-Impulse. Die Hochspannung soll über eine Hochspannungsfilterdurchführung mit dem Kondensator verbunden werden, die zu prüfende Kabelstrecke wird seitlich angeschlossen. Die Schirmanordnung soll im Rahmen dieser Arbeit weiter aufgebaut und hinsichtlich TE optimiert werden. Anschließend sollen verschiedene Messungen nach Norm im EMV-Labor durchgeführt werden, um die Schirmwirkung zu beurteilen. Vergleichende Störfestigkeitsuntersuchungen bei Einsatz der konzipierten Schirmungselemente im Gegensatz zur ungeschirmten Variante des Messaufbaus sollen durchgeführt werden. Interesse geweckt?

Weitere Informationen zu dieser praxisorientierten Aufgabe gibt’s beim Betreuer.