Geschirmte Ankopplung bei TE-Messungen an Kabeln

  • Forschungsthema:Kabeldiagnostik
  • Typ:Studien- oder Diplomarbeit
  • Betreuung:

Motivation

Zur Verbesserung der Messdatenqualität bei Vor-Ort-Messungen an Kabelstrecken, sollen schirmende Maßnahmen untersucht und an einem vorhandenen Kabelmesssystem umgesetzt werden. Variierende Störumgebungen je nach Messort und anordnung, sowie Koronaentladungen am Kabelanfang und ende erschweren die Datenauswertung von Kabel-Teilentladungsmessungen (TE-Messungen) mitunter erheblich. Die Ankoppeleinheit – Bindeglied zwischen Prüfling (Kabelstrecke), Prüfspannungserzeugung und TE-Messeinrichtung – deren Anschlussleitung und Messleitung, sowie die ungeschirmten Kabelendverschlüsse des zu prüfenden Kabels können als Empfänger für Störsignale wirken.

Aufgabenstellung

Um verschiedene Anordnungen untersuchen und vergleichen zu können, soll eine definierte Störumgebung im EMV-Labor geschaffen werden. Dazu werden typische Messanordnungen der Kabel-TE-Messtechnik in der Absorberkammer des Instituts aufgebaut und Störfestigkeitsmessungen nach Norm durchgeführt. In einem weiteren Schritt sollen schirmende Maßnahmen untersucht und für Prüfspannungen bis zu 52kV realisiert werden. Die hochspannungstechnische Dimensionierung der Ab-schirmungen kann mit Hilfe einer Feldberechnungssoftware bestätigt werden. Vergleichende Störfestigkeitsuntersuchungen bei Einsatz der konzipierten Schirmungselemente im Gegensatz zur ungeschirmten Variante des Messaufbaus sollen durchgeführt werden.

Interesse geweckt?

Weitere Informationen zu dieser praxisorientierten Aufgabe gibt’s beim Betreuer.